Über die vier Heimatkreise Südmährens: Neubistritz, Nikolsburg, Zlabings, Znaim
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Im Südosten Böhmens, an der Landesgrenze zu Mähren und Niederösterreich, liegt der Kreis Neubistritz. Das deutsche Siedlungsgebiet umfaßte die Stadt Neubistritz, die Marktgemeinden Adamsfreiheit, Altstadt und Schamers und 54 Dörfer; es zählte rund 20 000 Einwohner und hatte eine Fläche von 38 911 ha.
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"Perle Südmährens" nennt man die Stadt Znaim, wenige Kilometer unterhalb des 1934 errichteten großen Frainer Stausees gelegen, dort, wo die Thaya den waldreichen romantischen Teil ihres Tales verläßt und in das weite, fruchtbare, sanft geschwungene Hügelland Südmährens eintritt. Die Burg war im 11. Jahrhundert Sitz der Fürsten von Znaim; die Stadt erhielt 1226 das Stadtrecht.
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In der Südwestecke Mährens, angelehnt an die Grenzen zu Böhmen und Niederösterreich, liegt das Zlabingser Ländchen, benannt nach dem reizvollen Landstädtchen Zlabings (1930:2.288 Einw.), das auch Verwaltungszentrum für den größten Teil des knapp 300 km² großen Gebietes war. (Fünf Gemeinden gehörten von 1938 bis 1945 zum Kreis Horn, alle anderen zum Kreis Waidhofen/Thaya).
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Steht man an der Südmährergedenkstätte auf dem Kreuzberg bei Kleinschweinbarth unmittelbar vor der österreichisch-tschechischen Grenze, so erfaßt der Blick nordwärts eine Landschaft, die einen großen Teil des Kreises Nikolsburg darstellt. Die Stadt Nikolsburg, vom Dietrichsteinschen Schloß und den religiösen Stätten des Heiligen Berges überragt, liegt direkt vor dem Beschauer.
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