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Start Südmährer
Informationen über Südmähren und über Südmährer


Wer wir sind

Die Landschaft

Südmähren, der südöstliche Teil des Sudetenlandes, liegt als schmales Band längs der mährisch-österreichischen Grenze. Im Westen, wo es mit dem Neubistritzer Kreis nach Böhmen reicht, wird es von der Böhmisch-Mährischen Höhe begrenzt, im Osten von der March. Im Quellbereich der Thaya, einer Teich- und Waldlandschaft, trägt Südmähren das Gepräge eines rauhen und kargen Gebietes; es umfaßt den Schönteichgau um Neubistritz und das Zlabingser Ländchen. Die Thaya ist ein Zwillingsfluss. Die deutsche Thaya, die sich mit der mährischen Thaya im niederösterreichischen Raabs vereinigt, entspringt im österreichischen Waldviertel. Um den Mittelteil des Flusses, Kreis Znaim und das Nikolsburger Gebiet, breitet sich bis zur Mündung fruchtbares Ackerland aus. Außer der Thaya, die dem größten Teil Südmährens Gestalt und Fruchtbarkeit gibt, sind es die von Norden kommenden Nebenflüsse Igel, Schwarza und Zwitta, die diese gesegnete Landschaft durchfließen. Mit ihren Wassern zieht die Thaya in einer weiten Schleife um den Jurastock der Pollauer Berge behäbig der March zu.

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Berühmte Jüdische Persönlichkeiten aus Südmähren

Von Rudolf Grulich

Im Südmährischen Jahrbuch 2002 hat Reiner Elsinger über „Die Judenstadt in Nikolsburg“ berichtet und dabei auch eine Reihe von großen Namen des südmährischen Judentums genannt. Ihre Träger sind entweder in Südmähren geboren oder wirkten und starben dort. Außer Nikolsburg hat nur das südlich von Olmütz gelegene Proßnitz ähnlich viele jüdische Persönlichkeiten hervorgebracht oder beherbergt. Deshalb wird Proßnitz auch das Mährische bzw. Hannakische Jerusalem genannt.

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Bedeutende Südmährer

Referat von Dr. Helma HalvaDenk am 13. April 1991 beim 3. Seminar für "Südmährische Kultur und Vereinsarbeit" in Strebersdorf

Informationen zu diesen genannten Persönlichkeiten:

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Mitgliedsantrag
Den Mitgliedsantrag finden Sie hier als PDF-Datei zum Download. Falls Sie Mitglied werden möchten: Bitte laden Sie die Datei herunter und schicken Sie den Antrag ausgefüllt und unterschrieben per Post oder Fax an unsere im Impressum angegebene Adresse.
 
Geschichte Südmährens

BIühendes Land war es, trug reiche Frucht auf Äckern und in Gärten, Trauben reiften hier und Aprikosen; Ernte und Weinlese brachten den Lohn mühevoller Arbeit und den anregenden Trunk für die Feste des Jahres.

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Bedeutende Kroaten

Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Südmähren auch eine seit dem 16. Jahrhundert ansässige kleine kroatische Volksgruppe. In den drei Ortschaften Fröllersdorf, Guttenfeld und NeuPrerau hielt sich diese südslawische Minderheit, bis auch sie von den Tschechen ebenso vertrieben wurde wie die deutsche Mehrheit Südmährens. Tschechisch hießen diese Dörfer Frelichov, Dobre pole und Novy Prerov, die Kroaten nennen sie Frielistof, Dobro Polie und Nova Prerova. In der Heimatliteratur über Südmähren werden sie nur sporadisch erwähnt, aber es gibt über sie ein reiches kroatisches Schrifttum und nach 1918 auch verschiedene tschechische Beiträge. Die Volksgruppen und Minderheitenforschung hat sich mit diesen südmährischen Kroaten im Rahmen der Kroatensiedlung im Burgenland befasst, wo sich kroatische Dörfer bis heute hielten, während die in den angrenzenden Gebieten Niederösterreichs und der Südwestslowakei angesiedelten Kroaten ebenso assimiliert wurden wie die meisten Kroaten Südmährens mit Ausnahme der drei erwähnten Dörfer.

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